Rechtliches

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Stand: September 2026 · gültig für Verträge mit clickzauber

Für die meisten Kunden gilt nur Teil A. Teil A (§§ 1a–1j) regelt das Software-Abonnement „clickzauber Widget" — die Nutzung des Anfrage-Helfers gegen ein monatliches oder jährliches Entgelt. Das ist die Standardleistung. Teil B (§§ 1–20) gilt ausschließlich, wenn Sie darüber hinaus eine Einzelleistung gesondert beauftragen, etwa die Erstellung einer Website. Ohne einen solchen Auftrag betrifft Sie Teil B nicht.

Teil A

Software-Abonnement

§ 1a Gegenstand des Abonnements

(1) clickzauber stellt dem Kunden ein einbettbares Anfrage-Werkzeug („Widget") als über das Internet nutzbare Software zur Verfügung. Der Kunde erhält für die Laufzeit des Abonnements ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung auf den von ihm betriebenen Websites im Rahmen des gebuchten Tarifs.

(2) Zum Leistungsumfang gehören die Auslieferung des Widgets, das Cockpit zur Verwaltung der Anfragen, die Zustellung von Benachrichtigungen per E-Mail sowie laufende Pflege und Weiterentwicklung der Software. Die Anzahl der nutzbaren Widgets ergibt sich aus dem gebuchten Tarif.

(3) Nicht zum Abonnement gehören die Erstellung oder Pflege der Kunden-Website, die Anbindung an Fremdsysteme, individuelle Programmierung sowie inhaltliche Beratung. Solche Leistungen werden gesondert nach Teil B vereinbart.

(4) clickzauber entwickelt die Software fortlaufend weiter. Funktionen können hinzukommen, verändert oder ersetzt werden, solange der vertraglich geschuldete Kern der Leistung erhalten bleibt. Wird eine für den Kunden wesentliche Funktion dauerhaft entfernt, kann er den Vertrag innerhalb von 30 Tagen nach Mitteilung außerordentlich kündigen.

§ 1b Vertragsschluss und Testphase

(1) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde im Anmeldevorgang einen Tarif auswählt, seine Angaben bestätigt und die Zahlung auslöst. clickzauber bestätigt den Vertragsschluss per E-Mail.

(2) Beim ersten Abonnement eines Kunden sind die ersten 14 Tage kostenlos (Testphase). Die erste Abbuchung erfolgt erst nach Ablauf der Testphase. Kündigt der Kunde vor Ablauf, entstehen keine Kosten. Wird nicht vorher gekündigt, geht die Testphase automatisch in das gewählte kostenpflichtige Abonnement über. Die Testphase gilt je Kunde nur einmal.

(3) Vergünstigte Pilot- oder Sondertarife gelten nur für den ausdrücklich vereinbarten Zeitraum und nur für den benannten Kunden. Nach Ablauf gilt der reguläre Listenpreis des entsprechenden Tarifs, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde. Auf die Umstellung wird mindestens 14 Tage vorher per E-Mail hingewiesen.

(4) Vereinbart clickzauber mit einem Kunden eine kostenlose Nutzung bis zu einem bestimmten Tag (zum Beispiel für Erstkunden), endet diese an diesem Tag von selbst. Eine Kündigung ist dafür nicht nötig, und es entstehen keine Kosten. Kostenpflichtig wird die Nutzung erst, wenn der Kunde selbst einen Tarif bucht; die erste Abbuchung erfolgt dann frühestens nach dem letzten kostenlosen Tag. Eine Testphase nach Absatz 2 kommt in diesem Fall nicht zusätzlich hinzu. clickzauber erinnert mindestens 14 Tage vor Ablauf per E-Mail.

(5) Richtet clickzauber einen Zugang für den Kunden vorab ein, erhält der Kunde per E-Mail einen Link, mit dem er sein eigenes Passwort festlegt. Ab diesem Zeitpunkt ist allein der Kunde Inhaber des Zugangs. clickzauber kennt sein Passwort nicht.

§ 1c Laufzeit und Kündigung

(1) Das Abonnement läuft je nach Wahl des Kunden monatlich oder jährlich und verlängert sich jeweils automatisch um dieselbe Periode, wenn es nicht vorher gekündigt wird.

(2) Die Kündigung ist bis zum letzten Tag der laufenden Abrechnungsperiode möglich und wirkt zum Ende dieser Periode. Bereits gezahlte Entgelte für die laufende Periode werden nicht erstattet, soweit § 1i nichts anderes bestimmt.

(3) Die Kündigung kann jederzeit selbständig im Kundenkonto oder per E-Mail an hallo@clickzauber.de erklärt werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich. clickzauber bestätigt den Eingang und das Wirksamkeitsdatum per E-Mail.

(4) clickzauber kann das Abonnement mit einer Frist von einem Monat zum Ende einer Abrechnungsperiode kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Seiten unberührt; ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen oder bei missbräuchlicher Nutzung vor.

(5) Nach Vertragsende wird das Widget nicht mehr ausgeliefert. Der Kunde kann seine Anfragedaten bis 30 Tage nach Vertragsende exportieren; danach werden sie gelöscht. Auf Wunsch stellt clickzauber die Daten einmalig als Datei bereit.

§ 1d Preise, Abrechnung und Zahlungsdienstleister

(1) Es gelten die im Anmeldevorgang angezeigten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.

(2) Die Abrechnung erfolgt im Voraus für die jeweilige Periode. Die Zahlungsabwicklung übernimmt die Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin, Irland, einschließlich der dort angebotenen Zahlungsarten (unter anderem Kreditkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift). Es gelten insoweit zusätzlich die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters.

(3) Rechnungen werden elektronisch als PDF bereitgestellt. Der Kunde stimmt der elektronischen Rechnungsstellung zu.

(4) Scheitert eine Zahlung, informiert clickzauber den Kunden per E-Mail und wiederholt den Einzug. Bleibt die Zahlung mehr als 14 Tage aus, kann clickzauber die Auslieferung des Widgets nach vorheriger Ankündigung vorübergehend aussetzen. Der Zahlungsanspruch bleibt bestehen.

(5) Preisänderungen teilt clickzauber mindestens sechs Wochen vor Wirksamkeit per E-Mail mit. Der Kunde kann den Vertrag bis zum Wirksamkeitsdatum zum Ende der laufenden Periode kündigen; unterbleibt die Kündigung, gilt der neue Preis ab der nächsten Periode als vereinbart. Vorrang hat die Preiszusage nach § 1i Abs. 1.

§ 1e Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht ein Widerrufsrecht nach den gesetzlichen Bestimmungen zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss.

(2) Zur Ausübung genügt eine eindeutige Erklärung per E-Mail an hallo@clickzauber.de. Die Rücksendung einer Ware ist nicht erforderlich, da es sich um eine digitale Dienstleistung handelt.

(3) Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und bestätigt er seine Kenntnis davon, dass er mit vollständiger Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung. Wird während der Frist widerrufen, schuldet der Verbraucher einen dem bereits genutzten Zeitraum entsprechenden Betrag.

(4) Unternehmern im Sinne des § 14 BGB steht kein Widerrufsrecht zu. Da clickzauber sich mit dem Abonnement an gewerbliche Kunden richtet, ist der Regelfall der Vertrag mit einem Unternehmer.

§ 1f Verfügbarkeit und Wartung

(1) clickzauber strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel an, gemessen an der Erreichbarkeit der Widget-Auslieferung. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Ausfälle, die clickzauber nicht zu vertreten hat — insbesondere Störungen bei Vorleistern, Netzbetreibern oder der Website des Kunden.

(2) Planbare Wartungsarbeiten kündigt clickzauber nach Möglichkeit mindestens 24 Stunden vorher per E-Mail an und legt sie in verkehrsarme Zeiten.

(2a) Anfragen des Kunden an den Support per E-Mail oder Telefon beantwortet clickzauber werktags (Montag bis Freitag, außer an gesetzlichen Feiertagen in Bayern) innerhalb von 24 Stunden. Der Support erfolgt auf Deutsch. Bei einem Ausfall der Widget-Auslieferung beginnt clickzauber unverzüglich mit der Behebung. Den aktuellen Betriebszustand zeigt clickzauber.de/status.html.

(3) Eine bestimmte Anzahl an Anfragen, Abschlüssen oder Umsätzen wird nicht zugesagt. Das Widget ist ein Werkzeug; der wirtschaftliche Erfolg hängt von Faktoren ab, die clickzauber nicht beeinflusst.

§ 1g Pflichten des Kunden bei der Nutzung

(1) Der Kunde ist für die Inhalte verantwortlich, die er im Widget hinterlegt — insbesondere für Fragen, Preisangaben, Leistungsbeschreibungen und Verfügbarkeiten. Preisangaben im Widget sind als Richtwerte zu kennzeichnen, wenn sie kein verbindliches Angebot darstellen.

(2) Der Kunde bindet auf seiner Website eine Datenschutzerklärung ein, die die Verarbeitung der über das Widget erhobenen Daten abdeckt, und weist im Anfrageformular auf sie hin.

(3) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und teilt clickzauber unverzüglich mit, wenn ein Missbrauch zu befürchten ist.

(4) Untersagt sind insbesondere die Nutzung für rechtswidrige Inhalte, das automatisierte Erzeugen von Anfragen, das Umgehen technischer Beschränkungen des Tarifs sowie die Weitergabe des Zugangs an Dritte außerhalb des eigenen Betriebs.

§ 1h Datenschutz im Abonnement

(1) Verarbeitet clickzauber personenbezogene Daten der Website-Besucher des Kunden — etwa Name, E-Mail-Adresse und Angaben aus der Anfrage — geschieht dies im Auftrag und nach Weisung des Kunden. Der Kunde ist Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO, clickzauber ist Auftragsverarbeiter.

(2) Grundlage ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, den clickzauber dem Kunden auf Anforderung in Textform bereitstellt. Er benennt die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter, die technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie die Verarbeitungsstandorte.

(3) Die Verarbeitung findet in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union statt. Eingesetzte Unterauftragsverarbeiter sind in der Datenschutzerklärung benannt. Über den Wechsel oder die Hinzunahme eines Unterauftragsverarbeiters informiert clickzauber mindestens 14 Tage vorher; der Kunde kann widersprechen und in diesem Fall außerordentlich kündigen.

§ 1i Preiszusage und Zufriedenheitsgarantie

(1) Preiszusage. Der bei Vertragsschluss vereinbarte Preis gilt für die gesamte Dauer des ununterbrochenen Abonnements. Erhöht clickzauber die Listenpreise, bleibt der Kunde von der Erhöhung ausgenommen, solange sein Abonnement ohne Unterbrechung fortbesteht. Die Zusage entfällt bei einem Tarifwechsel sowie dann, wenn das Abonnement endet und später neu abgeschlossen wird; maßgeblich ist dann der zum Zeitpunkt des neuen Abschlusses geltende Preis. § 1d Abs. 5 gilt insoweit nicht.

(2) Zufriedenheitsgarantie im ersten Monat. Geht innerhalb der ersten 30 Tage nach Freischaltung des ersten Widgets keine einzige Anfrage über das Widget ein, erstattet clickzauber auf Anforderung das für diesen Zeitraum gezahlte Entgelt vollständig zurück. Die Anforderung genügt in Textform per E-Mail und muss innerhalb von 14 Tagen nach Ablauf der 30 Tage zugehen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

(3) Voraussetzung der Erstattung nach Absatz 2 ist, dass das Widget im genannten Zeitraum auf einer öffentlich erreichbaren Website des Kunden eingebunden oder über den bereitgestellten Link geteilt und technisch erreichbar war. Zeiträume, in denen der Kunde das Widget selbst deaktiviert oder entfernt hat, bleiben unberücksichtigt.

(4) Die Zusagen nach Absatz 1 und 2 gelten je Kunde einmalig und sind nicht auf Dritte übertragbar.

§ 1j Vernetzen (Netzwerk zwischen Betrieben)

(1) Im Cockpit steht dem Kunden der Bereich „Vernetzen“ zur Verfügung. Der Kunde kann dort ein Profil seines Betriebs mit Texten und Bildern anlegen, andere Kunden finden, sich mit ihnen vernetzen, Nachrichten austauschen, Profile und Bilder mit „Gefällt mir“ markieren, vernetzte Betriebe im eigenen Anfrageformular als Partner zeigen, Anfragen an sie weiterleiten und mit ihnen gemeinsame Pakete anbieten. Die Nutzung ist im Abonnement enthalten. clickzauber erhebt dafür keine Provision und wickelt keine Zahlungen zwischen Kunden ab.

(2) Verträge über Leistungen kommen ausschließlich zwischen den beteiligten Betrieben oder zwischen Betrieb und Gast zustande. clickzauber wird nicht Vertragspartei und übernimmt keine Gewähr für Angaben, Verfügbarkeiten oder Leistungen anderer Kunden. Die Anzeige „frei“ oder „belegt“ beim Weiterleiten beruht auf dem Kalender des jeweiligen Betriebs und ist unverbindlich.

(3) Für Profilangaben, Bilder und Nachrichten ist allein der Kunde verantwortlich, der sie einstellt. Er versichert, die nötigen Rechte an hochgeladenen Bildern zu besitzen und abgebildete Personen um ihre Einwilligung gebeten zu haben. Er räumt clickzauber ein einfaches, auf die Dauer des Abonnements beschränktes Recht ein, diese Inhalte im Netzwerk und in den Formularen seiner Partner anzuzeigen.

(4) Untersagt sind insbesondere Werbe-Nachrichten an Betriebe, die dem nicht zugestimmt haben, beleidigende, irreführende oder rechtswidrige Inhalte, Bilder ohne die nötigen Rechte sowie das Sammeln von Kontaktdaten anderer Kunden. Zum Schutz vor unerwünschten Nachrichten gelten technische Grenzen, etwa eine Höchstzahl neuer Vernetzungs-Anfragen pro Tag.

(5) Texte, Bilder und Nachrichten im Netzwerk werden vor dem Veröffentlichen oder Zustellen automatisch geprüft. Erkennt die Prüfung einen verbotenen Inhalt, wird er nicht gespeichert und der Kunde erhält einen Hinweis. Bei Verdacht auf Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern sperrt clickzauber die Teilnahme am Netzwerk sofort und informiert die Strafverfolgungsbehörden. Jeder Kunde kann Profile melden und Betriebe blockieren. clickzauber prüft Meldungen zeitnah. Liegt ein Verstoß vor, kann clickzauber Inhalte entfernen oder die Teilnahme am Netzwerk ganz oder teilweise sperren. Der betroffene Kunde erfährt die Maßnahme und ihren Grund und kann widersprechen.

(6) Die Reihenfolge von Betrieben in der Suche und in den Vorschlägen richtet sich nach Branche, Postleitzahl-Gebiet und Aktualität der Profile. Bezahlte Platzierungen gibt es nicht.

(7) Eine Anfrage darf nur dann an einen anderen Betrieb weitergeleitet oder über ein gemeinsames Paket übermittelt werden, wenn der Gast dem im Formular zugestimmt hat. Der empfangende Betrieb verarbeitet die Daten ab dem Empfang als eigener Verantwortlicher.

(8) Der Kunde kann sein Profil jederzeit ausblenden oder Inhalte entfernen. Für Profil, Bilder, Kontakte und Nachrichten nach Vertragsende gilt § 1c Abs. 5 entsprechend.


Teil B

Projektleistungen

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über Webdesign, Programmierung, Hosting-Vermittlung, digitale Dienstleistungen, Wartung und damit verbundene Services, die zwischen clickzauber, Inhaber Manuel Tripi, Auenstraße 13, 88131 Lindau (Bodensee) (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") geschlossen werden.

(2) Diese AGB gelten vorrangig im unternehmerischen Geschäftsverkehr (B2B). Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Gegenüber Verbrauchern gelten die zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften vorrangig.

§ 2 Vertragsschluss, Leistungsumfang und Drittgebühren

(1) Die Darstellung der Leistungen im Online-Formular sowie in Angeboten stellt kein bindendes Vertragsangebot des Anbieters dar. Mit dem Absenden einer als kostenpflichtig gekennzeichneten Bestellung über das Online-Formular gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag (Auftrag) kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Bestellung durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung (per E-Mail) annimmt oder mit der Ausführung beginnt. Eine etwaige automatische Eingangsbestätigung der Bestellung stellt noch keine Auftragsbestätigung dar. Alternativ kommt der Vertrag durch die beidseitige Unterzeichnung eines separaten Projektvertrages/Angebots zustande.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Leistungspaket oder dem individuellen Angebot. Mehraufwände oder nachträgliche Änderungswünsche werden gesondert nach dem aktuellen Stundensatz des Anbieters berechnet.

(3) Laufende Kosten für Drittanbieter (z. B. Hosting-Gebühren, Domain-Kosten, kostenpflichtige Plugins, Lizenzen, Schriftarten, Stockmaterial, Cookie-Einwilligungs-Tools) sind nicht im Angebot des Anbieters enthalten und vom Kunden direkt an die jeweiligen Drittanbieter zu entrichten, sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart.

§ 3 Zahlungsbedingungen, Aufrechnungsverbot und Zurückbehaltungsrecht

(1) Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Sofern nicht anders vereinbart, gilt folgende Zahlungsstruktur: 50 % der Gesamtvergütung sind als Anzahlung vor Projektstart fällig. Die restlichen 50 % werden nach Fertigstellung und Abnahme des Projekts in Rechnung gestellt.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu zahlen. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, alle Arbeiten einzustellen, die betroffene Webseite vorübergehend offline zu nehmen oder den Zugriff des Kunden auf das CMS zu sperren.

(4) Bei Zahlungsverzug eines Unternehmers werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz sowie eine Pauschale von 40 € gemäß § 288 BGB fällig. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

(5) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden und Verzugsfolgen

(1) Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle für die Erstellung der Webseite erforderlichen Inhalte (Texte, hochauflösende Bilder, Logos, Grafiken, Zugänge zu Hosting/Domain) innerhalb von 14 Tagen nach Projektstart in digitaler Form und in einem gängigen Format bereitzustellen.

(2) Kommt der Kunde dieser Mitwirkungspflicht trotz Mahnung und Nachfristsetzung von 7 Tagen nicht nach, ruht die Leistungsverpflichtung des Anbieters. Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, das Projekt sofort abzurechnen und die vereinbarte Gesamtvergütung (abzüglich noch nicht erbrachter, reiner Entwicklungsaufwände) als Schadensersatz einzufordern.

(3) Verzögerungen, die durch verspätete Zuarbeit des Kunden entstehen, verlängern vereinbarte Fertigstellungstermine des Anbieters entsprechend. Ruht ein Projekt aus vom Kunden zu vertretenden Gründen länger als 60 Tage, ist der Anbieter berechtigt, das bis dahin Geleistete vollständig abzurechnen.

§ 5 Korrekturschleifen und Abnahme-Fiktion

(1) In den Festpreispaketen ist, sofern nicht anders vereinbart, die im jeweiligen Paket angegebene Anzahl an Korrekturrunden enthalten. Eine Korrekturrunde umfasst die einmalige, gesammelte Übermittlung von Änderungswünschen innerhalb von 5 Werktagen nach Bereitstellung des jeweiligen Entwurfs. Nachträgliche, grundlegende Design-Änderungen oder funktionale Erweiterungen, die vom ursprünglichen Briefing abweichen, sind kostenpflichtig.

(2) Der Kunde ist zur Abnahme der Webseite verpflichtet, sobald der Anbieter die Fertigstellung anzeigt. Die Webseite gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 7 Werktagen nach Übergabe erhebliche, reproduzierbare Mängel schriftlich oder per E-Mail rügt.

(3) Die produktive Nutzung der Webseite im Live-Betrieb (z. B. Verlinkung auf Social Media, offizielle Kundennutzung, Bewerbung) durch den Kunden gilt automatisch als erfolgte, vorbehaltlose Abnahme.

§ 6 Vorzeitige Kündigung und Projektabbruch

(1) Kündigt der Kunde den Vertrag vor der vollständigen Fertigstellung des Projekts, ohne dass ein vom Anbieter zu vertretender wichtiger Grund vorliegt, steht dem Anbieter die vereinbarte Vergütung für die bereits erbrachten Leistungen zu. Die vor Projektstart geleistete Anzahlung wird in diesem Fall nicht zurückerstattet.

(2) Für die noch nicht erbrachten Leistungen erhält der Anbieter eine pauschale Vergütung in Höhe von 30 % des darauf entfallenden Honorars als Schadensersatz für entgangenen Gewinn und blockierte Kapazitäten, es sei denn, der Kunde weist nach, dass ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist.

§ 7 Nutzungsrechte, Eigentumsvorbehalt und Referenznennung

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden mit vollständiger und restloser Bezahlung der vereinbarten Vergütung ein zeitlich und räumlich unbeschränktes, einfaches Nutzungsrecht an den erstellten Designs und Codes für die vertraglich vereinbarte Webseite ein.

(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Rechte, Konzepte, Designs, Grafiken und Quellcodes im Eigentum des Anbieters (Eigentumsvorbehalt). Eine unbezahlte Nutzung, Vervielfältigung oder Weitergabe an Dritte ist untersagt.

(3) Eine Übertragung des Quellcodes in unkomprimierter/bearbeitbarer Form, von Entwurfsdateien oder von Zwischenständen ist nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, die für den Kunden erstellte Webseite zu Zwecken der Eigenwerbung als Referenz (z. B. im Portfolio auf der eigenen Webseite oder in Social Media) zu nennen und im Footer der Kundenseite einen dezenten Link auf „clickzauber" zu platzieren, es sei denn, dies wurde vorab ausdrücklich schriftlich ausgeschlossen.

§ 8 Gewährleistungsausschluss für Browser und Drittsysteme

(1) Der Anbieter optimiert die Webseite für die zum Zeitpunkt der Fertigstellung aktuellen Versionen der gängigsten Desktop- und Mobil-Browser (Safari, Chrome, Firefox, Edge). Eine Gewährleistung für die korrekte Darstellung in veralteten, nicht mehr unterstützten Browsern oder durch zukünftige Browser-Updates wird ausgeschlossen.

(2) Für Funktionseinschränkungen, die durch nachträgliche Updates von Drittanbieter-Software (z. B. CMS-Updates, Plugin-Updates, PHP-Versionsänderungen des Hosters) nach Projektabnahme entstehen, übernimmt der Anbieter keine Gewährleistung, sofern kein aktiver Wartungsvertrag abgeschlossen wurde.

§ 9 Haftung und Freistellung für Inhalte

(1) Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die rechtliche Unbedenklichkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte (Bilder, Texte, Logos, Schriftarten, Tracking-Codes). Er garantiert, dass diese frei von Rechten Dritter sind und nicht gegen geltendes Recht (insb. Urheberrecht, Markenrecht, DSGVO) verstoßen.

(2) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter (inklusive angemessener Abmahnkosten und Anwaltsgebühren) wegen Urheberrechts-, Markenrechts-, Wettbewerbsrechts- oder Datenschutzverletzungen frei, die auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten beruhen.

(3) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungen, Datenverlust oder indirekte Schäden durch temporäre Serverausfälle wird im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Die Haftung ist der Höhe nach auf den jeweiligen Auftragswert beschränkt, soweit gesetzlich zulässig.

§ 10 Abwerbeverbot

Der Kunde verpflichtet sich, während der Dauer der Zusammenarbeit sowie für einen Zeitraum von 12 Monaten danach, keine Mitarbeiter, freien Mitarbeiter oder Subunternehmer des Anbieters direkt oder indirekt abzuwerben oder ohne Zustimmung des Anbieters zu beschäftigen. Für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung wird eine angemessene, im Streitfall vom Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe fällig.

§ 11 Datensicherung & Backups

(1) Die regelmäßige Sicherung der Webseite und ihrer Inhalte obliegt nach Übergabe dem Kunden bzw. dessen Hosting-Anbieter, sofern kein Wartungsvertrag mit ausdrücklicher Backup-Leistung besteht.

(2) Vor Eingriffen in eine bestehende Webseite ist der Kunde für eine aktuelle Sicherung verantwortlich. Für Datenverluste, die nicht vom Anbieter grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurden, haftet der Anbieter nicht.

§ 12 Keine Erfolgs- oder Ranking-Garantie

SEO-Leistungen, Performance-Optimierungen und Marketing-Maßnahmen sind Dienstleistungen, keine Werkleistungen mit garantiertem Erfolg. Der Anbieter schuldet die fachgerechte Durchführung, nicht jedoch bestimmte Platzierungen in Suchmaschinen, Besucherzahlen, Umsätze oder andere wirtschaftliche Ergebnisse, da diese von Faktoren außerhalb seines Einflussbereichs (u. a. Algorithmen, Wettbewerb, Marktverhalten) abhängen.

§ 13 Verfügbarkeit & höhere Gewalt

(1) Eine bestimmte Verfügbarkeit der Webseite wird nur im Rahmen eines gesonderten Wartungs-/SLA-Vertrages geschuldet. Die Verfügbarkeit hängt maßgeblich vom Hosting-Anbieter ab.

(2) Ereignisse höherer Gewalt (u. a. Stromausfälle, Ausfälle von Internet-/Hosting-Diensten, Cyberangriffe, Pandemien, behördliche Maßnahmen, Streiks) befreien den Anbieter für deren Dauer von der Leistungspflicht. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.

§ 14 Stornierung & Terminverschiebung

Sagt der Kunde einen verbindlich vereinbarten Projektstart- oder Umsetzungstermin später als 7 Tage vor dem Termin ab oder verschiebt ihn, ist der Anbieter berechtigt, die dadurch entstandenen, nachweisbaren Aufwände sowie eine angemessene Pauschale für die reservierte und nun nicht anderweitig nutzbare Kapazität zu berechnen.

§ 15 Wartungs- und Pflegeverträge

(1) Wartungs-/Pflegeverträge werden, sofern nicht anders vereinbart, mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten geschlossen und verlängern sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern sie nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Laufzeitende gekündigt werden.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Entgelte für laufende Leistungen mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen in angemessenem Umfang anzupassen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 16 Aufbewahrung & Herausgabe von Projektdaten

Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Projektdaten, Entwurfsstände oder Backups nach Projektabschluss dauerhaft vorzuhalten. Eine nachträgliche Wiederbeschaffung oder erneute Bereitstellung von Daten kann gesondert beauftragt und berechnet werden.

§ 17 Datenschutz & Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien bei Bedarf einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Der Kunde bleibt für die datenschutzkonforme Ausgestaltung seiner Webseite (u. a. Datenschutzerklärung, Einwilligungen, Cookie-Banner) selbst verantwortlich. Einzelheiten zur Verarbeitung durch den Anbieter regelt die Datenschutzerklärung.

§ 18 Kommunikation & Form

Erklärungen im Rahmen der Vertragsabwicklung (z. B. Freigaben, Mängelrügen, Mahnungen, Kündigungen) können wirksam per E-Mail abgegeben werden; der E-Mail-Verkehr genügt dem vereinbarten Schriftformerfordernis.

§ 19 Schlussbestimmungen und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Sofern der Kunde Kaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, ist der ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (Lindau am Bodensee).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt (salvatorische Klausel).

(4) Vertragssprache ist Deutsch. Maßgeblich sind allein diese AGB, die Datenschutzerklärung und der Vertrag zur Auftragsverarbeitung in deutscher Fassung. Die Oberfläche von clickzauber und einzelne E-Mails gibt es auch in anderen Sprachen; das ändert an der Vertragssprache nichts.

§ 19a Verhältnis von Teil A und Teil B

(1) Bei Widersprüchen zwischen Teil A und Teil B gehen für das Software-Abonnement die Regelungen des Teils A vor.

(2) Die §§ 9 bis 13 sowie 17 bis 19 des Teils B gelten für das Abonnement entsprechend, soweit Teil A keine eigene Regelung enthält.

§ 20 Bestätigung durch den Kunden

Mit dem Absenden einer als kostenpflichtig gekennzeichneten Bestellung über das Online-Formular bestätigt der Kunde, diese AGB gelesen und verstanden zu haben, mit ihnen einverstanden zu sein und ein verbindliches, kostenpflichtiges Angebot gemäß seiner getroffenen Auswahl abzugeben. Ein verbindlicher Auftrag kommt gemäß § 2 erst mit der Auftragsbestätigung des Anbieters zustande. Über die Bestätigung wird ein elektronisches Protokoll (Zeitpunkt, Auswahl, Zustimmungen) erstellt und gespeichert.